Arme Duisburger

Der Durchschnittsverdienst der Duisburg ist im Vergleich zu den anderen in NRW der geringste. Für Duisburg liegt dieser gerade einmal bei 25 276 Euro pro Jahr und Einwohner.

4 Kommentare

  1. 1

    Pro Jahr und Einwohner heißt, da sind auch Kinder, Rentner, Erwerbslose/-unfähige, Asylbewerber etc. mitgerechnet?

    Der Artikel im DerWesten legt nicht eindeutig fest, auf wen sich das Einkommen bezieht. Teilweise heißt es, es seien Steuerzahler gemeint (also die o.g. Gruppen gerade nicht eingerechnet), teilweise heißt es „pro Einwohner“.

    Klickt man allerdings zu dem Bericht des Statistischen Landesamtes, geht eindeutig daraus hervor, daß sowohl beim Einkommen als auch bei der Verteilung nur Steuerpflichtige genannt werden.

    Da Menschen ohne (eigenes) Einkommen ausgeklammert wurden, sind die Zahlen zu hinterfragen. Denn je nach Anteil der (aus welchen Gründen auch immer) nicht Erwerbstätigen würde das durchschnittliche Einkommen in den genannten Städten nochmal gedrückt. Dann könnte es hinsichtlich der Reihenfolge, welche Stadt/Gemeinde am meisten Einkommen generiert, nochmal anders aussehen.

    Was mir außerdem fehlt, ist eine Angabe darüber, wie hoch die höchsten und die niedrigsten Verdienste liegen und in welchem Bereich die meisten (steuerpflichtigen) Menschen angesiedelt sind. Denn ein Durchschnittsverdienst von, sagen wir, 27.000 Euro im Jahr heißt nicht automatisch, daß die meisten in diesem Bereich liegen. Da können relativ wenige Großverdiener die Statistik ganz schön nach oben drücken.

    Es wäre also auch und gerade für Piraten sinnvoll, solche Artikel nicht nur zu zitieren, sondern mal ausführlicher auseinanderzunehmen.

    Gruß, Frosch

  2. 2

    Der Artikel ist da recht eindeutig, denn er geht von den „Die 224.465 steuerpflichtigen“ Duisburgern aus.

    So eine Aufbereitung wäre ziemlich Umfangreich und sprengt meiner Ansicht nach einen Blogeintrag. Das wäre schon eher ein Artikel für den Kompass, wobei soziale Statistik nicht mein Metier ist.

    Statistiken sind eh immer eine Form von Lüge, wodurch gezielt ein bestimmtes Ergebnis erlangt werden kann. Man denke da nur an den Thilo. In seinem Buch wird bestimmt auch etwas wahres sein aber die Interpretation von Zahlen und auch die Aufbereitung lässt viel in der Hand des Betrachters.

  3. 3

    Naja, wenn ich ein Thema nicht einigermaßen aufarbeiten kann, kippe ich den Link in meine unregelmäßig erscheinende Linksammlung („Im Netz aufgefischt“) oder lasse es ganz bleiben … einen Blogeintrag mit zwei Sätzen finde ich jedenfalls, nunja, sehr kurz. 😉

  4. 4

    Ich twitter Blogge halt manchmal. 🙂

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