Bürgergemeinschaft Wedau antwortet auf Stellungnahme der Stadt

Wambachsee

Im März 2012 gründete sich die „Bürgergemeinschaft Wedau“, um gegen die geplante Veräußerung und Bebauung eines Grundstücks am Wambachsee zu kämpfen. Mit dem Verkauf drohte der Verlust des letzten öffentlichen Zugangs zum See.

Eine Liste mit fast 16.000 Unterschriften für ein Bürgerbegehren gegen die Bebauung wurde von der Stadtverwaltung aus formalen Gründen abgelehnt. Die Begleitumstände dieser Ablehnung sorgten damals für reichlich Unmut in der Duisburger Bevölkerung [1].

Im September 2013 endete der Streit mit einem Vergleich vor dem Verwaltungsgericht. Dieser Vergleich sieht unter anderem vor, dass die Stadt im Fall einer Bebauung einen Rettungsweg zum Seeufer schafft.

Um diesen Rettungsweg ist nun erneuter Streit entstanden. Die Bürgergemeinschaft Wedau sieht die Verpflichtungen der Stadt zu diesem Punkt als nicht erfüllt an. Die Stadtverwaltung dagegen bezeichnet die vorhandene Lösung als ausreichend [2].

Am 26. Mai 2015 haben daher die beiden Sprecher der Bürgergemeinschaft, Hans-Jürgen Lehmann und Jürgen Trabert, eine Antwort auf die Stellungnahme der Stadt veröffentlicht. Diese Antwort wurde bereits von der lokalen Presse aufgegriffen [3].

Die Duisburger PIRATEN stellen das Schreiben der Bürgergemeinschaft Wedau hier im vollen Umfang als PDF-Download [4] zur Verfügung. Zu den Selbstverständlichkeiten eines Oberbürgermeisters sollte es gehören, sich für die Belange aller Menschen in seiner Stadt verantwortlich zu fühlen. Das Schreiben der Bürgergemeinschaft offenbart jedoch einen sehr pragmatischen Umgang von OB Sören Link mit diesem Thema.

 

Quellen:

[1] Wambachsee – Öffentlicher Raum im Ausverkauf

[2] WAZ – Stadt: Geforderter Rettungsweg besteht längst

[3] WAZ – Wambachsee: Bürgergemeinschaft Wedau antwortet

[4] Antwortschreiben der Bürgergemeinschaft Wedau (PDF, 2 S.)

 

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