Bundesmitgliederversammlung der Jungen Piraten wählt neuen Vorstand und beschliesst Forderung nach Wahlrecht ab Geburt

Auf ihrer jährlichen Bundesmitgliederversammlung am vergangenen
Wochenende in Nürnberg haben die Jungen Piraten einen neuen Vorstand
gewählt und sich für die Abschaffung der Altersgrenze für aktives
Wahlrecht bei Europa-, Bundestags-, Landtags- und Kommunalwahlen
ausgesprochen.

„Für uns ist nicht nachvollziehbar, warum es zum Schutz der
Demokratie notwendig sein sollte, Minderjährige in ihren Grundrechten
zu beschränken, indem sie von der Wahl ausgeschlossen werden und
ihnen das Abstimmungsrecht vorenthalten wird. Im Gegenteil: Ihre
Beteiligung stellt in unseren Augen eine Bereicherung dar“, meint Paul
Meyer-Dunker (19), neu gewählter Stellvertretender Vorsitzender der
Jungen Piraten.

Zum neuen Vorsitzenden wurde Florian Zumkeller-Quast gewählt. Der
einundzwanzigjährige Breisgauer setzt sich für eine stärkere
politische Kooperation mit der Mutterpartei sowie den Ausbau der
internationalen Kooperationen und des politischen Bildungsangebotes
ein. Die abgelöste Vorsitzende Julia Reda und ihre Stellvertreterin
Susanne Graf, die seit vier Monaten im Berliner Abgeordnetenhaus
sitzt, traten nicht erneut an.

Weitere Vorstandsmitglieder sind Benjamin Pampel (19, Schatzmeister),
Patrick Rauscher (19, Schriftführer) sowie die Beisitzer Christina
König (19), Lukas Martini (17) und Alexander Schilling (18).

Internationale Unterstützung erhielten die Jungen Piraten von Lola
Voronina, Generalsekretärin der Pirate Parties International (PPI),
und weiteren Vertretern der PPI. Für den Aufbau einer Internationalen
Dachorganisation der Jugendverbände der Piratenparteien wurde eine
Kooperation vereinbart.
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