Die PIRATEN bitten Bürger aus Homberg und Hochheide um Mithilfe

Am Samstag, den 8. September 2012, entern die Duisburger PIRATEN mit einem Infostand den Bürgermeister-Bongartz-Platz in Homberg-Hochheide. In der Zeit von 9 bis 13 Uhr laden sie die Bürger zum Gespräch und bitten zugleich um ihre Mithilfe.

Ottostraße 24 – 30 in Homberg-Hochheide ist eines der sechs Hochhäuser des Wohnparks Hochheide, umgangssprachlich auch Weiße Riesen genannt. Seit der Zwangsräumung in 2003 ist das Gebäude sich selbst überlassen. Das Gelände rundherum ist völlig verwahrlost und wird von vielen Anwohnern aus Angst gemieden. Aus Sicherheitsgründen wurden alle Fenster entfernt und das Gebäude dadurch der Witterung schutzlos ausgeliefert. Beide Kelleretagen sind durch Regenwasser geflutet. Die angeschlossene Tiefgarage weist ebenfalls massive Wasserschäden auf. Zahllose Tauben nisten in den Räumen und hinterlassen überall ihren Kot.

Die PIRATEN bitten am 8. September die Bürger um alle erdenklichen Informationen zum Weißen Riesen an der Ottostraße. Dazu gehören Meinungen, persönliche Erlebnisse, bisher unbekannte Details und Insiderwissen. Jeder Hinweis kann hilfreich sein. Ziel ist die Sanierung und weitere Nutzung oder der Abriss des Gebäudes. Das weitere Vorgehen erörtern die PIRATEN dann auf ihrem nächsten Stammtisch am 19.09.2012.

Sanierung oder Abriss des Weißen Riesen sind nur mit hohen finanziellen Mitteln möglich. Seit 2003 gab es mehrere Anläufe und Initiativen, dieses Problem zu lösen. Investoren meldeten Interesse an, Fördergelder des Landes standen zur Unterstützung bereit. Geschehen ist bis heute nichts. Die prekäre Haushaltslage von Duisburg scheint zurzeit der Hauptgrund für den Stillstand zu sein. Die Hochhausruine verursacht bei der Stadt jedoch laufende Kosten, deren Rückzahlung niemand mehr erwartet. Die Piraten wollen, dass die Stadt Duisburg sich endlich zu einer Entscheidung durchringt.

Verantwortlich für diese Pressemitteilung:
Hans-Peter Weyer
Presseteam Piratenpartei Duisburg

Ein Kommentar

  1. 1
    Jochen Lobnig

    Mir war bisher nicht bekannt, dass die Stadt Duisburg Eigentümerin dieser Immobilie ist. Ich selbst habe in den frühen 80er Jahren dort gewohnt, als noch ein Privatinvestor den Bau in seinem Eigentum hatte. Erst als dort überwiegend Wohnungen für sozial schwache Familien vorgehalten wurden, begann der Niedergang der Immobilie, welcher sich durch die Heuschreckenmentalität der nachfolgenden Investoren verschlimmerte. Hinzu kam die Vernachlässigung bzw. Benachteiligung des Stadtteils Hochheide durch die Duisburger Verwaltung.

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