Grenzenlos gegen Homophobie

Das Europäische Parlament hat gestern die Kommission, die
Mitgliedstaaten und alle einschlägigen Einrichtungen aufgefordert, einen
»EU-Fahrplan zum Schutz der Grundrechte von LGBTI-Personen«
aufzustellen. [1]

Julia Reda, Spitzenkandidatin der Piratenpartei für die Europawahl,
freut sich über die klaren Worte aus Strassburg:
»Diese Entschließung kommt genau zur richtigen Zeit. Sie setzt eine
deutlichen Kontrapunkt zu dem Zulauf, den jüngst der ganz offen
vorgetragene homophobe Vorstoß eines Realschullehrers aus
Baden-Württemberg fand. [2] Denn die Forderung des Parlaments geht
deutlich über den vorgeschlagenen Umfang des Bildungsplans für
Baden-Württemberg hinaus: Sie spricht klar und deutlich von der
Gleichbehandlung aller Menschen und stellt nicht nur eine Art
erweiterten Toleranzbegriff in den Raum.«

Die Piratenpartei steht für eine Politik, die die freie Selbstbestimmung
von geschlechtlicher und sexueller Identität bzw. Orientierung
respektiert und fördert. Fremdbestimmte Zuordnungen zu einem Geschlecht
oder zu Geschlechterrollen lehnen wir ab. Diskriminierung aufgrund des
Geschlechts, der Geschlechterrolle, der sexuellen Identität oder
Orientierung ist Unrecht. Gesellschaftsstrukturen, die sich aus
Geschlechterrollenbildern ergeben, werden dem Individuum nicht gerecht
und müssen überwunden werden. [3]

Quellen:
[1] Pressemitteilung des Europäischen Parlaments:
http://www.europarl.europa.eu/news/de/news-room/content/20140203IPR34507/html/Parlament-fordert-EU-Fahrplan-zum-Schutz-der-Grundrechte-von-LGBTI-Personen,
LGBTI = Lesbian, Gay, Bi-, Trans- and Intersexual.
[2] SWR:
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/bilanz-petition-bildungsplan/-/id=1622/nid=1622/did=12774632/tzocbs/
[3] Parteiprogramm:
https://www.piratenpartei.de/politik/selbstbestimmtes-leben/geschlechter-und-familienpolitik/#Geschlechter_und_Familienpolitik

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