Hartz IV und die Folgen – Die Serie

Vor zehn Jahren hieß der Kanzler der Bundesrepublik Deutschland noch Gerhard Schröder. Von großen Hoffnungen begleitet und als „Aufbruch“ aus der „Stillstandsrepublik“ Helmut Kohls gestartet, kam das rot-grüne Reformprojekt bereits nach kurzer Zeit ins Stottern. Gewählt worden, um die Verhältnisse für die Bevölkerung zu verbessern, präsentierte Kanzler Schröder dem Volk seine „Agenda 2010“, die laut eigener Aussage die Zahl von vier Millionen Arbeitsuchenden innerhalb von vier Jahren auf zwei Millionen reduzieren sollte.

Unter der rot-grünen Regierung trat am 01.01.2005 das „vierte Gesetz zur Modernisierung des Arbeitsmarktes” – nach seinem Erfinder kurz Hartz IV genannt – in Kraft. Über die Auswirkungen und tiefgreifenden Veränderung der Sozialpolitik handelt eine Artikel-Serie, welche die PIRATEN NRW seit 01. Januar 2015 auf ihrer Webseite veröffentlichen.

Die ursprünglich wohl auf 10 Teile geplante Serie ist inzwischen bei Text Nr. 11 angekommen. Dieser stammt von Frank Knott, dem 1.Vorsitzender des Duisburger Vereins Mensch ist Mensch e.V. [2].

Seit langem begleitet Frank Knott immer wieder Menschen zu Terminen in den Duisburger Jobcentern. Als Moderator versucht er dabei, potenzielle Konflikte zwischen den Kunden des Jobcenters und deren Mitarbeitern zu entschärfen.

In seinem Text [3] berichtet Frank Knott von einem Gespräch, bei dem das Hartz IV-System einmal aus der Sicht eines Jobcenter-Mitarbeiters beleuchtet wird. Um es deftig und direkt zu formulieren – in diesem System haben beide Seiten die A****-Karte gezogen.

 

Quellen:

[1] Hartz IV und die Folgen – Die Serie

[2] Mensch ist Mensch e.V.

[3] Frank Knott: Hartz 4 – die andere Seite

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