PIRATEN Duisburg fordern echte Gleichstellung aller Lebensmodelle

Durch die Ablehnung der Gesetzesinitiative zur Gleichstellung von Lebenspartnerschaften [1] hat die Bundesregierung wieder einmal gezeigt, dass ihr wenig an der gesetzlichen Gleichstellung unterschiedlicher Liebes- und Lebensformen liegt.

„Die Piratenpartei spricht sich in ihrem Programmpunkt zur Geschlechter- und Familienpolitik [2] dafür aus, dass die freie Selbstbestimmung von geschlechtlicher und sexueller Identität bzw. Orientierung respektiert und gefördert werden muss“, erklärt Hans-Peter Weyer, Pressesprecher der PIRATEN Duisburg.
Dementsprechend setzen sich die PIRATEN für eine vollständige rechtliche Gleichstellung von Ehe und eingetragener Partnerschaft ein und lehnen sowohl die finanzielle als auch jede andere Bevorzugung eines speziellen Lebensmodells ab.

„Im Bereich der Familienförderung“, so Weyer weiter, „stehen die Piraten für die gleichwertige Anerkennung von Lebensmodellen, in denen Menschen füreinander Verantwortung übernehmen.“ Die PIRATEN Thüringen fordern zudem das gemeinsame Sorgerecht ab Geburt und die Abschaffung des Ehegattensplitting, das durch ein kinderbasiertes Splitting zu ersetzen ist [3].

Die Piratenpartei bekennt sich zu Pluralismus im Zusammenleben und fordert die Politik auf, die Vielfalt der Lebensstile wahrzunehmen und anzuerkennen. Deshalb unterstützen die PIRATEN Duisburg auch in diesem Jahr offiziell den CSD Duisburg am 28.07.2012 mit einem Infostand auf dem Averdunkplatz.

[1] http://dip.bundestag.de/btd/17/082/1708248.pdf
[2] http://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Geschlechter-_und_Familienpolitik
[3] http://wiki.piraten-thueringen.de/TH:Landesparteitag_2012.1/Antragsfabrik/Kinderbasiertes_Splitting

Verantwortlich für diese Pressemitteilung:
Hans-Peter Weyer
Presseteam Piratenpartei Duisburg
E-Mail: duisburg@piratenpartei-nrw.de

Ein Kommentar

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