PIRATEN Duisburg nennen OB-Wahl ein „Desaster für die Demokratie“

Die Piratenpartei Duisburg gratuliert Sören Link zu seiner Wahl zum Oberbürgermeister von Duisburg. Gleichzeitig nennt die Partei die OB-Wahl ein „Desaster für die Demokratie“. Nur 25,75% der wahlberechtigten Duisburger waren am vergangenen Sonntag zur Wahl ihres neuen Stadtoberhauptes angetreten. Davon hatten rund 75% sich für den neuen OB Sören Link entschieden.

„Die Wahl eines Oberbürgermeisters, der von weniger als 20% der Wahlberechtigten gewählt wurde, als großen Sieg zu feiern, ist ein deutliches Zeichen dafür, wie weit die Politiker vom Bürger entfernt sind, so Hans-Peter Weyer, Pressesprecher der PIRATEN Duisburg. „Für die Demokratie ist das ein Desaster!“ Es müsse schon eine große Kluft zwischen Regierenden und Bürgern bestehen, wenn die Bürger einer Demokratie keine Möglichkeit mehr sähen, mit ihrer Stimme etwas zu verändern.

„Für uns ist das eine große Aufgabe“, erklärt Weyer. „Wir werden in den nächsten Monaten nicht nur Sören Link genau beobachten, sondern auch viele Gespräche mit den Bürgern dieser Stadt führen.“ Der neue OB hatte während des Wahlkampfes mehrfach versprochen, die Bürger mehr in die Stadtpolitik einzubeziehen. Daran wird er nach Meinung der Partei zu messen sein.

Die PIRATEN werden sich nun verstärkt mit Bürgerinitiativen und Vereinen unterhalten und neue Wege für die Bürger in Duisburg erarbeiten und initiieren. Dazu sind alle Bürger eingeladen, sich mit ihren Ideen, Vorstellungen und Problemen an die PIRATEN zu wenden. „In der Demokratie heißt es: alle Macht geht vom Volke aus“, so Weyer. „Wir werden alles tun, den Duisburgern wieder eine Stimme zu geben, die die Politiker nicht mehr überhören können.“

Verantwortlich für diese Pressemitteilung:
Hans-Peter Weyer
Presseteam Piratenpartei Duisburg

Ein Kommentar

  1. 1
    Internetspaziergänger

    Hi Leute,
    na, also aus den nackten Zahlen kann man eigentlich schlecht etwas schlußfolgern. Die 75% Nichtwähler können die unterschiedlichsten Motive haben, u.a. kann es einem auch im „positiven“ Sinne egal sein, wer nun der Bürgermeister wird. Wenn der eine oder die andere Kandidatin einem Bürger annehmbar und vertretbar erscheinen, warum soll er dann wählen? Wenn die Piraten für mehr Demokratie eintreten, und für mehr Mitmacher in den eigenen Reihen, sollten gerade sie die Motivation der Bürger im Auge behalten und sich nicht mit Banalitäten wie „alles gefrustete Wutbürger“ abgeben.
    viele Grüße von ex-Duisburger
    Internetspaziergänger

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