Schufa

So ziemlich jeder hat schon mal von der Schufa gehört. Einem kommerziellen Unternehmen, welches in der Datensammelwut dem Staat in nichts nachsteht. Widersprechen kann man auch nicht ohne weiteres oder mit Konto, Handy und Haus wird es schwierig.
Dank des Bundesdatenschutzgesetz kann man jetzt allerdings wenigstens einmal im Jahr abfragen was an Daten vorhanden ist.
Man merkt wie begeistert Unternehmen wie die Schufa darüber sind, dass sie Auskunft geben sollen. Online gibt es keine Möglichkeit die Daten einfach so anzufordern.
Selbst wenn man in eines der Schufabüros geht bekommt man nicht sofort die Auskunft, sondern muss noch mehrere Wochen warten und will man widersprechen geht das auch nur schriftlich per Post. Was einen verwundert ist, dass ein gewinnorientiertes Unternehmen gerne Geld verschwendet. Oder liegt es eher daran, dass sie den Verbraucher davon abhalten wollen die berechtigte Auskunft einholen zu wollen.

Per Email geht das jedenfalls nicht.

Also alle mal zum Schufabüro in Düsseldorf (Schadowstr. 86-88) nicht weit vom HBF und sich die Eigenauskunft nach BDSG §34.

2 Kommentare

  1. 1

    Ich gluab es geht mehr darum, die kostenpflichtigen Auskunftsangebote „attraktiv“ zu machen.

  2. 2

    Jeder sollte regelmäßig seine Schufa und damit eventuelle Einträge überprüfen. Ein Mal im Jahr ist dies kostenlos möglich und das sollte man auch in Anspruch nehmen, denn man hört auch heute noch immer wieder davon, dass fehlerhafte Eintragungen vorhanden sind. Um diese kann man sich nur kümmern, wenn man davon weiß.

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