Zeltstädte in NRW – Sehenden Auges in die humanitäre Katastrophe

Seit bekannt ist, dass in Duisburg-Walsum ein Zeltlager zur Unterbringung von Flüchtlingen aufgebaut wurde, stehen die Stadt Duisburg und die Verantwortlichen aus der lokalen Politik im Brennpunkt der Kritik. Leider ist Duisburg kein Einzelfall. Auch andere Städte in Deutschland versuchen, mit mehr oder weniger improvisierten Lösungen den Flüchtlingsstrom aufzufangen.

Frank Herrmann, Pirat und Mitglied des Landtags Nordrhein-Westfalen, hat kürzlich in einem ausführlichen Blogtext dieses Thema aufgegriffen. Darin verweist er auf verschiedene Initiativen der PIRATEN, die Unterbringung der Flüchtlinge im Landtag NRW zu thematisieren und endlich wirksame Konzepte zu entwickeln.

Als Gegenbeispiel nennt Frank Herrmann unter anderem die Stadt Köln. Obwohl dort ein eklatanter Mangel an günstigen Sozialwohnungen herrscht, hat die Stadt Köln durch die gezielte Unterbringung von Flüchtlingen in privatem Wohnraum deutliche Einsparungen bei den Unterbringungskosten erzielt.

Ein Zitat aus dem Text: „Die Landesregierung muss jetzt handeln! Zeltstädte mögen notwendig sein, wenn im türkisch-syrischen Grenzgebiet zehntausende Flüchtlinge versorgt werden müssen. Aber eine Zeltstadt für 150 Menschen in Duisburg zu bauen, weil es angeblich keine Alternativen gibt, ist ein Skandal!

Zum Blogtext von Frank Herrmann: Zeltstädte in NRW

2 Kommentare

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    […] „Duisburger Lösung“ hat einen wahren Shitstorm aus bundesweiten Presseartikeln, Kommentaren, Appellen, Häme und […]

  2. 2

    […] „Duisburger Lösung“ hat einen wahren Shitstorm aus bundesweiten Presseartikeln, Kommentaren, Appellen, Häme und Kritik […]

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